Was eine GEO-Agentur für Ihre Kanzlei leisten sollte
Eine passende GEO-Agentur übersetzt Ihre fachliche Spezialisierung in einen verständlichen digitalen Auftritt und entwickelt ihn kontinuierlich weiter. Sie prüft Ihre Website, arbeitet an relevanten Inhalten und verfolgt, ob Ihre Kanzlei bei passenden Suchfragen auftaucht. Entscheidend ist, wer diese Arbeit tatsächlich übernimmt und wie Sie die Ergebnisse nachvollziehen können.
GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist die Optimierung der Sichtbarkeit in Antworten von KI-Diensten wie ChatGPT. Für eine Kanzlei zählt dabei vor allem die Verbindung aus Rechtsgebiet, Anliegen und Standort: Eine Nennung bei einer allgemeinen Rechtsfrage ist etwas anderes als eine Empfehlung bei der Suche nach anwaltlicher Unterstützung.
Wir bieten mit SentaLaw selbst eine Betreuung für KI-Sichtbarkeit an. Die folgenden Kriterien sind unsere Empfehlungen für die Anbieterwahl und lassen sich ebenso auf unser eigenes Angebot anwenden.
Kanzleiverständnis zeigt sich an den richtigen Fragen
Ein sinnvoller Einstieg beginnt bei Ihren Wunschmandaten. Welche Anliegen bearbeiten Sie besonders gerne? Für welche Leistungen haben Sie Kapazitäten? Wo beraten Sie vor Ort, wo überregional? Welche Anfragen passen fachlich oder wirtschaftlich weniger gut?
Das wird an einem Beispiel deutlich: Eine Kanzlei in Erding möchte mehr Arbeitgeber bei arbeitsrechtlichen Fragen begleiten. Eine hohe Sichtbarkeit für die Frage „Was tun nach einer Kündigung?“ kann trotzdem überwiegend Arbeitnehmer ansprechen. Die Frage „Welche Kanzlei unterstützt Unternehmen in Erding bei arbeitsrechtlichen Konflikten?“ trifft das gewünschte Mandat genauer. Dieses Beispiel ist ein Briefingvorschlag, keine gemessene KI-Antwort.
Lassen Sie sich erklären, wie der Anbieter aus solchen Unterschieden Themen und Suchfragen ableitet. Fragen Sie außerdem nach einem festen Ansprechpartner und danach, wie Ihre fachliche Freigabe organisiert wird.
Website, Google und KI-Sichtbarkeit gemeinsam betrachten
Eine Betreuung sollte Ihre vorhandene Website einbeziehen. Sind Leistungen und Ansprechpartner klar beschrieben? Lassen sich wichtige Seiten aufrufen und indexieren? Stimmen Standort, Kontaktangaben und Schwerpunkte mit den öffentlichen Kanzleiprofilen überein?
Google erklärt für seine eigenen generativen Suchfunktionen, dass bewährte SEO-Grundlagen weiterhin relevant sind. Hervorgehoben werden hilfreiche Inhalte mit eigener Expertise und eine zugängliche technische Struktur. Eine besondere KI-Datei oder ein spezielles Textformat ist dafür nicht erforderlich. Das ist eine Aussage zu Google, keine technische Beschreibung aller KI-Dienste. Google: Optimierung für generative Suchfunktionen.
Einzelne Veröffentlichungen können Teil der Arbeit sein. Im Angebot sollte jedoch auch stehen, wer die Kanzleiwebsite und ihre bestehenden Inhalte verbessert. Eine Liste mit Empfehlungen hilft wenig, wenn anschließend niemand für die Umsetzung zuständig ist.
Die Checkliste für Ihr Erstgespräch
| Thema | Diese Frage lohnt sich |
|---|---|
| Ziele | Welche Rechtsgebiete, Standorte und Mandate bearbeiten wir zuerst? |
| Ausgangslage | Prüfen Sie Website, Suchmaschinenpräsenz und bisherige KI-Nennungen? |
| Umsetzung | Welche Änderungen und Inhalte erstellen Sie selbst? Was bleibt bei uns? |
| Fachliche Qualität | Wer prüft Entwürfe und wie geben wir Inhalte frei? |
| Zusammenarbeit | Wer ist unser Ansprechpartner und wo sehen wir den Arbeitsstand? |
| Messung | Welche Fragen und Dienste beobachten Sie wie regelmäßig? |
| Kosten | Was ist enthalten und welche externen Leistungen werden extra berechnet? |
| Vertragsende | Was bleibt uns an Inhalten, Zugängen und Dokumentation erhalten? |
Bitten Sie um ein Beispiel für einen Maßnahmenplan und einen Bericht. Daran lässt sich besser erkennen, wie der Anbieter arbeitet, als an einer langen Liste von Fachbegriffen. Vereinbaren Sie den Umfang und den Rhythmus der Arbeit ausdrücklich, insbesondere bei einem monatlichen Paket.
Woran Sie eine aussagekräftige Erfolgsmessung erkennen
Eine einzelne Bildschirmaufnahme ist ein Momentbild. Der Forschungsbeitrag „Don't Measure Once“ untersucht, wie KI-Sichtbarkeit zwischen wiederholten Abfragen, Formulierungen und Zeitpunkten schwankt. Für die Praxis spricht das dafür, Fragen und Rahmenbedingungen zu dokumentieren und wiederholt zu messen. Der Beitrag ist ein Preprint. Schulte, Bleeker und Kaufmann, 2026.
Hilfreich ist eine klare Trennung von vier Ergebnissen:
- Nennung: Die Antwort nennt Ihre Kanzlei.
- Quelle: Die Antwort verweist auf Ihre Website oder einen Inhalt von Ihnen.
- Besuch oder Anfrage: Ein Interessent gelangt zu Ihnen oder nimmt Kontakt auf.
- Passendes Mandat: Aus der Anfrage entsteht ein Auftrag, der zu Ihrer Kanzlei passt.
Diese Ergebnisse hängen zusammen, sind aber nicht gleichzusetzen. Fragen Sie deshalb, welche davon der Anbieter tatsächlich erfasst. Auch Ihre eigene Frage bei der Mandatsannahme, wie jemand auf Sie aufmerksam wurde, kann die Auswertung ergänzen.
Eine seriöse Zielvereinbarung beschreibt die Arbeit und die Messmethode. Eine garantierte Empfehlung in jeder ChatGPT-Antwort sollte Sie dagegen nachdenklich machen. Schon Google weist darauf hin, dass selbst die Erfüllung seiner Anforderungen keine Aufnahme oder Anzeige garantiert. Google-Dokumentation.
Ein konkretes Briefing macht Angebote vergleichbar
Schicken Sie allen Anbietern dieselbe kurze Ausgangsbeschreibung. Dafür genügen zunächst Ihr Standort, zwei priorisierte Rechtsgebiete, die gewünschten Mandantengruppen und die Adresse Ihrer Website. Ergänzen Sie, wer in der Kanzlei Inhalte freigeben kann und wie viel eigene Mitarbeit realistisch ist.
Bitten Sie anschließend um eine Antwort auf drei Punkte: Was würden Sie zuerst ändern? Was übernehmen Sie laufend? Woran sehen wir gemeinsam, ob die Arbeit in die richtige Richtung geht? So vergleichen Sie konkrete Leistungen und nicht nur Monatsbeträge. Unser Beitrag zu den Kosten der KI-Sichtbarkeit für Kanzleien hilft bei der Budgetfrage.
Wann passt SentaLaw zu Ihrer Kanzlei?
SentaLaw richtet sich an Kanzleien, die ihre KI-Sichtbarkeit persönlich betreuen lassen und die Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Arbeitsbereich bündeln möchten. Wir verbinden Kanzleiverständnis mit KI-unterstützter Arbeit: Agenten unterstützen bei Recherche, Analyse und Entwürfen; die Betreuung koordiniert die Maßnahmen und die Abstimmung mit Ihnen.
Das Paket KI-Sichtbarkeit + KI-Suite kostet 1.200 € netto pro Monat. Die Einrichtung und eine Nutzerlizenz für die KI-Suite sind enthalten. Jede weitere Lizenz kostet 100 € netto monatlich. Das Paket ist monatlich kündbar. Den konkreten Betreuungsumfang und die Freigaben besprechen wir zum Start.
Sie können die Betreuung auch dann nutzen, wenn Sie zunächst vor allem in KI-Antworten besser auffindbar werden möchten. Die KI-Suite gehört zum Paket und bietet den gemeinsamen Arbeitsbereich für Inhalte, Freigaben und die Entwicklung Ihrer Sichtbarkeit.
Mehr zur KI-Sichtbarkeit mit SentaLaw oder ein kostenloses Beratungsgespräch buchen.
Quellen
- Google Search Central: Optimizing your website for generative AI features on Google Search, abgerufen am 18. Oktober 2026.
- Schulte, Bleeker und Kaufmann: Don't Measure Once: Measuring Visibility in AI Search (GEO), Preprint vom 8. April 2026.
- SentaLaw: Preise und enthaltene Lizenzen.